Tirol als sechst-stärkste "Skaternation" bei der EM in San Bendetto del Tronto Datum: 11.08.2010
Sensationell präsentierten sich Tirols Speedskater bei der Inline Europameisterschaft vom 29.07. bis zum 07.08.2010 in Italien. 2x Gold und 1x Silber durch Vanessa Bittner, 1x Silber durch Manuel Vogl und 1x Silber durch die Cadetten-Staffel (Vanessa Bittner, Julia Ankrisch und Chiara Mair)bescherten dem Österreichischen Rollsportverband den größten Erfolg in der Verbandsgeschichte.
Folgend der EM-Ablauf:
Tag 1 (29.07.10) – Italienische Meisterschaften
Nicht nur für die Squadra Azzura verlief der erste Tag der Europameisterschaften in San Benedetto del Tronto ganz nach Plan. Auch die österreichische Mannschaft konnte mit großartigen Leistungen bei den 300m – Sprintentscheidungen glänzen. Herausragend wie schon im Vorjahr war die Vorstellung von Vanessa Bittner, die sich nur vom Ausnahmetalent Linda Rossi geschlagen geben musste. Rossi mit ihren gerade einmal zwölf Jahren konnte teilweise 2 Jahre ältere Athletinnen auf die Plätze verweisen. Mit Sicherheit wird sie den Italienern auch noch in Zukunft viel Freude bereiten können.
Auch am Start für Österreich war Chiara Mair, die jedoch ihre eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte. Auf der nicht einfach zu skatenden Bahn konnte sie die „Optimal-Linie“ nicht halten und erreichte schlussendlich den 15. Platz.
Unser EM-Neuling Michalea Portenkircher zeigte eine solide Leistung und wurde 27.
Das Podium rundete neben Linda Rossi und Vanessa Bittner die französische Athletin Jessy Fernandes ab.
Auch in der Kategorie „Cadet Boys“ ertönte bei der Siegerehrung die Italienische Nationalhymne. In einem spannenden Finale demonstrierte Riccardo Passarotto seine Überlegenheit und gewann vor dem Deutschen Simon Albrecht und dem Führenden der Qualifikation dem Franzosen Raphael Planelles.
Linus Heidegger schaffte bei seiner ersten EM den Sprung ins Finale und erreichte mit Platz 12 eine Top-Platzierung.
Auch Manuel Vogl, der die Langstrecken bevorzugt konnte aufzeigen und verpasste den Einzug ins Finale um 38/1000. Er belegte hinter seinem Teamkollegen Linus den 13. Platz.
Ohne österreichische Beteilung verliefen die 300m der Junioren bei den Damen.
Carlotta Simbula (29,023) siegte vor der spanischen Athletin Saray Navarez (29,080) und ihrer Teamkollegin Chiara Pignat ( 29,629)
Das Finale der männlichen Junioren ließ ebenfalls die italienischen Herzen höher Schlagen. Mauro Corselli, beinahe schon ein italienischer Dauerbrenner gewann vor den beiden Franzosen Benjamin-Pierre Jean (27,001) und Darren de Souza (27,487) . Man beachte, dass Corsellis Endzeit (26,874) bei den Aktiven Männern zu einem 3. Platz gereicht hätte.
Auch hier verpasste Österreich einen Final-Platz nur sehr knapp. Tristan Ulreich (28,804) belegte den 13. Platz und scheiterte wie Manuel Vogl nur sehr knapp am Finale. Mit einem 15. und einem 20. Rang rundeten Armin Hager (29,106) und Christian Kromoser (29,49 das Ergebnis ab.
Wie schon im Vorjahr in Belgien war ein dreifach Sieg bei den Aktiven Damen der Italienerinnen mit Erika Zanetti (28,265) vor Nicoletta Falcone (28,431) und Desire’ Contenti (28,66 nicht zu verhindern.
Der einzige nicht-italienische Sieg ging bei den männlichen Aktiven an Nicolas Pelloquin. Mit einem herausragenden Final-Lauf in der Zeit von 26,992 sec verwies der Franzose den Italiener Andrea Peruzzo (26,810) und den Spanier Ioseba Fernadez (28,874). Hier verzichtete Jakob Ulreich auf einen Start um sich für das am Abend stattfindende Eliminations Rennen vorbereiten zu können.
Auch bei den Langstrecken am Abend kam die Spannung nicht zu kurz.
Die Italienische Übermacht war wie bei den Sprints auf der technisch sehr anspruchsvollen Bahn nicht zu stoppen.
Die Italienischen Juniorinnen machten ihre Fans glücklich und Arianna Piazza siegte vor ihrer Teamkollegin Sofia D’Annibale. Sehr kämpferisch zeigte sich die Deutsche Katharina Rumpus die den 3. Platz belegte.
Auch von einem heuer sehr starken Französischen Juniorenteam bei den Herren konnten die Italiener auch hier nicht bezwungen werden. Der Sieg ging an Luca Perticaro vor Mateo Melis und dem Franzosen Pierre-Yves Peridy.
Die drei österreichischen Juniorenläufer liefen ein sehr beherztes Rennen und zeigten, dass sicher noch mehr als ein achter Platz von Tristan Ulreich und 13. Platz von Armin Hager möglich gewesen wäre. Christian Kromoser kam leider schon in der Anfangsphase zu Sturz und wurde letzten Endes 28.
Im Feld der aktiven Damen setzte sich Laura Lardani vor Simona Di Eugenio (beide Italien) und der Holländerin Mariska Huisman durch.
Mehr als turbulent war das Rennen der männlichen Aktiven. Sieben Topathleten wurden durch Disqualifikationen aus den Rennen genommen. Auch einer der größten Anwärter auf eine Goldmedaille, Bart Swings aus Belgien blieb nicht verschont.
Das unter „Buh-Rufen“ verlaufende Rennen führte zu einem dreifach Sieg der Azzuris. Fabio Francolini gewann vor den Brüdern Mateo und Davide Amabili.
Jakob Ulreich zeigte eine Top-Leistung und wurde wie sein jüngerer Bruder Tristan achter.
Damit endete der erster Wettkampftag für das Österreichische Nationalteam sehr erfolgreich und lässt Hoffnung auf weitere Top-Ergebnisse.
Tag 2 (30.07.10) – Regen, Regen, Regen
Nicht nach den gewohnten Italienischen Wetterverhältnissen verlief der zweite Wettkampftag. Nur die Vorläufe über die 500m Sprints konnten bewältigt werden, alle weiteren Entscheidungen fielen dem Regen zum Opfer.
Vanessa Bittner und Armin Hager konnten sich hier für das am nächsten Tag stattfindende Viertelfinale qualifizieren,
Tag 3 (31.07.10) – Team Austria has a golden girl
Vanessa Bittner schaffte den Einzug ins Finale auf den 500m ohne Schwierigkeiten und schaffte die Sensation. Beinahe überlegen schien sie ihren Gegnerinnen zu sein und setzte sich gegen die Italienerin Daria Tiberto und der Deutschen Jenny Peissker durch. Die Begeisterung rund um die erste Goldmedaille für Österreich war riesig. Vor allem im Sprint wird Vanessa auch auf der Straße für Furore sorgen und ihren Gegnerinnen das fürchten lernen.
Die Kategorie „Cadet Boys“ konnte Michele Scivales (Italien) vor Benoit Soriano und Sebastien Barrieu (beide Frankreich) gewinnen.
Junioren weiblich: Sieg für Italien durch Carlotta Simbula
Armin verpasste leider den Einzug ins Finale knapp und musste sich den zwei starken Franzosen Benjamin-Pierre Jean und Alexandre Guyomard nur sehr knapp geschlagen geben. Im Finale konnten jedoch die Italiener wieder zuschlagen.
Mauro Corselli gewann vor Darren de Souza und Benjamin-Pierre Jean.
Sehr spannend verliefen die Entscheidungen in den Aktiven Klassen. Erika Zanetti (Italien) siegte vor Jana Gegner und Sabine Berg aus dem Deutschen Team.
Zanettis Landsmann, Claudio Naselli entschied das Rennen der Männer vor Andrea Peruzzo und dem Franzosen Gwendal La Pivert.
Auch die Langstreckler kamen wieder zum Einsatz.
Die Entscheidungen 10 000m Punkte/Elimination
Junioren Damen:
1. Sofia D’Annibale (Italien)
2. Anna Giroldi (Italien)
3. Katharina Rumpus (Deutschland)
Junioren Herren:
1. Pierre-Yves Peridy (Frankreich)
2. Mateo Melis (Italien)
3. Mathias Voste (Belgien)
9. Tristan Ulreich
18. Armin Hager
20. Christian Kromoser
Aktive Damen:
1. Simona Di Eugenio (Italien)
2. Mariska Huisman (Holland)
3. Laura Lardani (Italien)
Aktive Herren:
1. Bart Swings (Belgien)
2. Mateo Amabili (Italien)
3. Patxi Peula (Spanien)
29. Jakob Ulreich, gestürzt
Tag 4 (01.08.10) – Punkte, Sprints und Staffeln
3000m Punkte Cadet Women:
Mit großer Willenskraft und einem wie immer starken Italienischem Team siegt Giulia Lollobrigida (9 Punkte) vor der Belgierin Sandrine Tas (7 Punkte). Die belgischen Athletinnen unterstützten ihre Teamkollegin bestens und zeigten wie schon in den vorherigen Rennen wie wichtig Zusammenhalt und Einstimmigkeit innnerhalb einer Mannschaft sind. Auf Platz drei folgte Greta Villa aus Italien.
Vanessa Bittner machte auch in diesem Rennen einen starken Eindruck und wurde mit zwei Punkten fünfte.
Auch Julia Ankrisch schaffte in den in der Früh stattfindenden Vorläufen den Einzug ins Finale, stürzte jedoch hier unglücklich und wurde schlussendlich zwölfte.
Katharina Stockmaier scheiterte leider im Vorlauf und wurde 25.
3000m Punkte Cadet Boys:
In dieser Altersklasse führt an den Langstrecken im Moment kein Weg am Italiener Alberto Putignano vorbei. Er gewann souverän mit zwölf Punkten vor Raphael Planelles (Frankreich, 7 Punkte) und Rick Schipper (Holland, 3Punkte).
Manuel Vogl und Linus Heidegger die beide im Finale vertreten waren wurden fünfter und neunter, wobei Manuel auch einen Punkt ergattern konnte.
1000m Junior Women:
Sieg durch die Italienerinnen Carlotta Faverio und Valentina Fede vor der Spanierin Nerea Nuno.
1000m Junior Men:
Ein Italienischer dreifach Sieg durch Matteo Melis, Mauro Corsellli und Luca Pertircaro konnte auch von den zwei ebenfalls im Finale stehenden Franzosen Aurélien Roumagnac und Benjamin-Pierre Jean nicht verhindert werden.
Tristan Ulreich erreichte mit dem zehnten Platz wieder eine Top 10 Platzierung.
1000m Senior Women:
Desire’ Contenti (Italien) gewann vor der sehr starken Jana Gegner (Deutschland) und Francesca Lollobrigida (Italien)
1000m Senior Men:
Bart Swings (Belgien) ist auch auf der Kurzstrecke nicht zu stoppen. Auch Claudio Naselli (Italien) und Patxi Peula (Spanien) die auf den Plätzen folgen konnten nichts gegen ihn ausrichten.
Jakob Ulreich konnte den 16. Platz erreichen. Dass er sich in einer starken Form befindet konnte er in einem sehr engagierten Rennen wieder zeigen.
3000m Relay Cadet Women:
Die L’Equipe de la France mit Jessy Fernandes, Morgane Brochard und Polixéni Zissis sorgte für viel Jubel im Französischen Team. Auf den Plätzen zwei und drei folgten das Team aus Deutschland (Tamara Felbinger, Josi Hofmann, Jenny Peissker) und Italien (Giulia Lollobrigida, Linda Rossi, Greta Villa).
Unser Team (Julia Ankrisch, Vanessa Bittner, Chiara Mair) fuhr ein gutes Rennen, konnte jedoch nicht um die Medaillen mitmischen.
3000m Relay Cadet Men:
Von Anfang an gaben die Französischen Jungs (Yassine Barroudi, Raphael Plannelles, Benoit Soriano) Vollgas und wurden mit der Goldmedaille für ein tolles Rennen belohnt. Die Italiener (Brian Geronazzo, Alberto Putignano, Stefano Mareschi) schafften die Aufholjagd nur knapp nicht und kamen in der letzten Runde durch einige Schwirigkeiten bei der Übergabe noch zu Sturz. Der Schlussläufer Alberto Putignano rettete jedoch noch den zweiten Platz. Das Deutsche Team sicherte sich mit Simon Albrecht, Edwin Bott und Markus Kille die Bronze-Medaille.
3000m Relay Junior Women:
Italien (Anna Giroldi, Arianna Piazza, Carlotta Simbula) gewann vor Deutschland (Alisa Gutermuth, Katharina Rumpus, Tamara Schmitt) und Spanien (Nerea Nuno, Vera Iglesias, Saray Navarez).
3000m Relay Junior Men:
Auch hier ein Sieg für die Azzuris (Mateo Melis, Luca Perticaro, Mauro Corselli).
Silber ging an Frankreich (Benjamin-Pierre Jean, Alexandre Guyomard, Tomy Lepine). Bronze an die Holländer mit Lars Schenstra, Luc Ter Har, Beek van Gerrit.
Unser Staffelteam, zusammengesetzt aus Armin Hager, Tristan Ulreich und Christian Kromoser, „fightete“ bis zum Zieleinlauf um die Bronzemedaille voll mit, musste sich jedoch mit dem minimal Rückstand von 9/10 Sekunden noch hinter Deutschland mit dem 5. Platz begnügen.
3000m Relay Senior Women:
1. Deutschland (Sabine Berg, Mareike Thum, Jana Gegner)
2. Italien (Simona di Eugenio, Erika Zanetti, Laura Lardani)
3. Holland (Bianca Rosenboom, Mariska Huisman, Manon Kamminga)
3000m Relay Senior Men:
1. Frankreich (Nicolas Pelloquin, Ewen Fernandez, Thomas Boucher)
2. Belgien (Ferre Spruyt, Bart Swings, Maarten Swings)
3. Italien (Fabio Francolini, Andrea Peruzzo, Davide Amabili)
Tag 5 (02.08.10) – Ruhetag
Nach den vielen anstrengenden Wettkämpfen auf der Bahn war ein Ruhetag längst fällig. Dieser wurde jedoch vom Team Austria für das Testen des Straßen-Rundkurses genutzt. Die Athleten konnten schnell Gefallen für den 403m langen mit Palmen umrundeten Kurs finden.
Tag 6 (03.08.10) – Spannend ging es weiter …
Am Vormittag fanden die Qualifikationen für die 200m Sprintstrecke statt.
Aus Österreichischer Sicht schafften Vanessa Bittner und Chiara Mair den Einzug ins Finale.
Wie auch schon bei anderen Entscheidungen machte uns Wettergott Petrus einen Strich durch die Rechnung und das Finale musste auf den nächsten Tag verschoben werden.
Trotz des sehr rutschigen Untergrunds wurden die Langstreckler nicht verschont und mussten die Eliminationsrennen bestreiten. Mit „Mpc-Storm“ Rollen ausgerüstet (man konnte wirklich niemanden der eine andere Rollwahl getroffen hat sehen) kam es sogar zu weniger Stürzen als erwartet.
15000m Junior Women:
Bei den Juniorinnen zeigte sich Marie Poidevin (Frankreich) als Regenspezialistin und gewann vor Katharina Rumpus (Deutschland) und Anna Giroldi (Italien).
20000m Junior Men:
Leider nicht von Stürzen verschont blieben unsere Athleten Armin Hager und Christian Kromoser. Ihr Teamkollege Tristan Ulreich lief wieder ein sehr gutes Rennen und wurde neunter. Der Sieg ging auch hier an einen französischen Athleten mit Tomy Lépine, vor Mateo Melis (Italien) und Aurélien Roumagnac (auch Frankreich).
Senior Women 15000m:
1. Sabine Berg (Deutschland)
2. Elma de Vries (Holland)
3. Mareike Thum (Deutschland)
Kristina Kobler erreichte bei ihrer ersten EM Teilnahme den 18. Platz, ihre Teamkollegin Miriam Hager, die heuer das erste Jahr in der Aktivenklasse startet wurde 20.
Senior Men 20000m:
1. Bart Swings (Belgien)
2. Brian Lépine (Frankreich)
3. Fabio Francolini (Italien)
Jakob Ulreich erreichte Platz 26 und Andreas Wutte bei seinem ersten Start in San Benedetto del Tronto Platz 32.
Tag 7 (04.08.10) – Volles Programm
Durch den Regen am Vortag mussten die 200m Finale nachgeholt werden.
Cadet Women 200m:
Vanessa Bittner erreichte den starken fünften Platz. Mit viel Windpech konnte Chiara Mair leider ihre Vorlaufplatzierung nicht halten und wurde elfte.
Der Sieg führte hier, wie auch schon auf der Bahn nicht an der starken Linda Rossi vorbei. Sie durfte sich das Podium mit den zwei anderen Italienerinnen Daria Tiberto und Arianna Martarelli teilen.
Cadet Men 200m:
1. Riccardo Passarotto (Italien)
2. Giacomo Airaghi (Italien)
3. Simon Albrecht (Deutschland)
Sandro Krall, Manuel Vogl und Linus Heidegger die das Finale nicht erreicht hatten belegten Platz 21, 22 und 23.
Junior Women 200m:
1. Chiara Vio (Italien)
2. Mandy Groot (Holland)
3. Saray Navarez (Spanien)
Junior Men 200m:
1. Darren de Souza (Frankreich)
2. Mauro Corselli (Italien)
3. Benjamin-Pierre Jean (Frankreich)
Die Plätze 18 und 22 gingen an Armin Hager bzw. Christian Kromoser.
200m Senior Women:
1. Erika Zanetti (Italien)
2. Desire’ Contenti (Italien)
3. Jana Gegner (Deutschland)
200m Senior Men:
1. Matthias Schwierz (Deutschland)
2. Ronald Mulder (Holland)
3. Ioseba Fernandez (Spanien)
500m Junior Women:
Diesen Sieg ließen sich Katharina Rumpus und Alisa Gutermuth aus Deutschland nicht nehmen. Das Podium komplettierte überraschend die Portugiesin Elisabete Batalim, die sich gegen die Italienerin Valentina Fede durchsetzen konnte.
500m Junior Men:
Mehr als beeindruckend präsentierten sich die beiden Italiener Luca Perticaro und Mauro Corselli. Sie waren in diesem Finale unschlagbar und raubten dem Publikum mit ihrer Vorstellung den Atem. Als dritter kam der Schweizer Livio Wenger ins Ziel.
Auch Armin Hager konnte hier groß aufzeigen und schaffte den Einzug ins Halbfinale. Am Ende reichte es zu einem sehr guten achten Rang. Christian Kromoser wurde 28.
500m Senior Women:
Die routinierte Erika Zanetti (Italien) gewann vor der Deutschen Jana Gegner und Desire’ Contenti (ebenfalls Italien).
500m Senior Men:
Jubel im Holländischen Team!!! Die Zwillinge Ronald und Michel Mulder machten alles richtig und gewannen verdient Gold und Silber. Eine interessante Bemerkung: Ronald Mulder setzte auf jeweils eine Storm-Rolle auf seinen Skates, obwohl von Regen keine Spur war. Dies schien für ihn auf jeden Fall die richtige Entscheidung gewesen zu sein. Dritter wurde der Deutsche Matthias Schwierz.
10000m Elimination Cadet Women:
1. Giulia Lollobrigida (Italien)
2. Tamara Felbinger (Deutschland)
3. Greta Villa (Italien)
Vanessa Bittner ging hier leider mit Platz vier leer aus. Trotzdem zeigte sie wieder ein sehr starkes Rennen bei dem sie von ihren Teamkolleginnen Julia Ankrisch (Platz 22) und Katharina Stockmaier (Platz 26) unterstützt wurde.
10000m Elimination Cadet Men:
1. Brian Geronazzo (Italien)
2. Stefano Mareschi (Italien)
3. Alberto Putignanon (Italien)
Manuel Vogl schrammte hier nur sehr knapp und sehr unglücklich an seiner ersten Medaille vorbei. Wie Vanessa bei den Mädls wurde er vierter, die Enttäuschung war groß! Die weiteren Österreicher Linus Heidegger und Sandro Krall wurden 18. bzw. 28.
Tag 8 (05.08.10) – Silber durch Manuel Vogl!
5000m Points Cadet Women:
1. Sandrine Tas 6 Punkte (Belgien)
2. Greta Villa 6 Punkte (Italien)
3. Tamara Felbinger 5 Punkte (Deutschland)
Beste Österreicherin war Vanessa Bittner mit dem sechsten Platz. Julia Ankrisch fuhr in einem starken Rennen auf Platz zwölf und Chiara Mair wurde 24.
5000m Points Cadet Men:
1. Alessio Paciolla 6 Punkte (Italien)
2. Manuel Vogl 5 Punkte (Österreich)
3. Alberto Putignanon 5 Punkte (Italien)
Endlich war es so weit! Manuel Vogl erfüllte sich seinen größten Traum und holte sich Silber. Linus Heidegger und Sandro Krall schafften den 18. bzw. 28. Platz.
10000m Points Junior Women:
1. Katharina Rumpus 20 Punkte (Deutschland)
2. Sofia D’Annibale 20 Punkte (Italien)
3. Marie Poidevin 11 Punkte (Frankreich)
10000m Points Junior Men:
1. Siemen Tas 13 Punkte (Belgien)
2. Stefan Due Schmidt 12 Punkte (Dänemark)
3. Livio Wenger 11 Punkte (Schweiz)
Team Austria:
10. Tristan Ulreich
13. Armin Hager
18. Christian Kromoser
10000m Points Senior Women:
1. Simona di Eugenio 15 Punkte (Italien)
2. Mareike Thum 12 Punkte (Deutschland)
3. Sabine Berg 11 Punkte (Deutschland)
Team Austria:
22. Kristina Kobler
28. Miriam Hager
10000m Points Senior Men:
1. Bart Swings 25 Punkte (Belgien)
2. Crispijn Alfons Ariens 15 Punkte (Holland)
3. Ewen Fernandez 8 Punkte (Frankreich)
Bart Swings war auch hier wieder nicht zu stoppen. Der gefürchtete Belgier demonstrierte seine Stärke wieder eiskalt und wird auch bei der WM in Kolumbien für viel Furore sorgen.
Jakob Ulreich wurde starker zwölfter, der Steirer Andi Wutte wurde 31.
Tag 9 (06.08.10) – Österreich wird zur Medaillennation
1000m Cadet Women:
1. Vanessa Bittner (Österreich)
2. Sandrine Tas (Belgien)
3. Vicky Jacobs (Belgien)
Vanessa war wieder einmal einfach nicht zu stoppen. Auch die Mädchen aus Belgien, die immer ihre gute Teamfähigkeit beweisen konnten fanden keinen Weg an unserem „Golden-Girl“ Vanessa vorbei.
Chiara Mair und Katharina Stockmaier belegten die Plätze 26 und 32.
1000m Cadet Men:
1. Alberto Putignanon (Italien)
2. Raphael Planelles (Frankreich)
3. Simon Albrecht (DeutschlandI)
Manuel Vogl erkämpfte sich im Finale den fünften Platz. Linus Heidegger und Sandro Krall erreichten den 19. bzw. 27. Rang.
Relay 3000m Cadet Women:
1. Belgien (Sandrine Tas, Vicky Jacobs, Elleb Van der Catsey)
2. Österreich (Vanessa Bittner, Julia Ankrisch, Chiara Mair)
3. Deutschland (Tamara Felbinger, Jenny Peissker, Josi Hofmann)
Die Österreichischen Mädls machten die schon so erfolgreich verlaufende EM nun endgültig perfekt. Mit einer super Schlussrunde sicherte uns Vanessa die Silbermedaille.
Relay 3000m Cadet Men:
1. Italien (Stefano Mareschi, Alberto Putignanon, Giacomo Airaghi)
2. Holland (Remon Kwant, Rick Schipper, Tim Kieftenburg)
3. Deutschland (Simon Albrecht, Markus Kille, Marius Melz)
Die Österreichische Staffel mit Manuel Vog, Linus Heidegger und Sandro Krall errechte Platz sechs.
Relay 5000m Junior Women:
1. Deutschland (Alisa Gutermuth, Katharina Rumpus, Tamara Schmitt)
2. Frankreich (Marie Poidevin, Ysia Clausses, Meggan Perray)
3. Portugal (Elisabete Batalim, Andreia Canha, Cristiana Costa)
Relay 5000m Junior Men:
1. Frankreich (Aurélien Roumagnac, Pierre-Yves Peridy, Darren de Souza)
2. Italien (Mauro Corselli, Mateo Melis, Luca Perticaro)
3. Belgien (Mathias Voste, Siemen Tas)
Beachtlich bei den männlichen Junioren war mit Sicherheit die belgische Staffel, die nur mit zwei Athleten den dritten Rang belegen konnte.
Viel Pech hatte leider die Österreichische Staffel (Tristan Ulreich, Christian Kromoser, Armin Hager), die in Führung liegend beim Wechsel leider zu Sturz kam.
So mussten die berechtigten Hoffnungen leider sehr schnell begraben werden.
Relay 5000m Senior Women:
1. Italien (Francesca Lollobrigida, Erika Zanetti, Arcidiacono Arianna)
2. Holland (Manon Kamminga, Bianca Roosenboom, Mariska Huismann)
3. Deutschland (Sabine Berg, Jana Gegner, Tina Strüver)
Relay 5000m Senior Men:
1. Belgien (Bart Swings, Maarten Swings, Jore Van der Berghe)
2. Frankreich (Nicolas Pelloquin, Julien Sorisseau, Gwendal la Pivert)
3. Italien (Lorenzo Cassioli, Fabio Francolini, Claudio Naselli)
Tag 10 (07.08.10) – Last day, last chance
MARATHON 42, 195km
Junior Women:
1. Katharina Rumpus (Deutschland)
2. Anna Giroldi (Italien)
3. Valentina (Fede)
Obwohl Vanessa Bittner zu den jüngsten im Feld gehörte ließ sie sich nicht beirren und sprintete auf den hervorragenden vierten Platz.
Junior Men:
1. Mateo Melis (Italien)
2. Stefan Due Schmidt (Dänemark)
3. Luca Perticaro (Italien)
Team Austria:
11. Tristan Ulreich
29. Armin Hager
35. Christian Kromoser
Senior Women:
1. Sabine Berg (Deutschland)
2. Laura Lardani (Italien)
3. Elma de Vries (Holland)
Team Austria:
27. Kristina Kobler
Senior Men:
1. Ingmar Berga (Holland)
2. Bart Swings (Belgien)
3. Julien Sourisseau (Frankreich)
Team Austria:
19. Jakob Ulreich
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Verfasst von: TRSV/Miriam Hager